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Spektive

Das Spektiv kommt bei Militär, Naturbeobachtung und Sport zum Einsatz

Das Spektiv hat seine Bezeichnung aus der Ableitung vom lateinischen perspectivus. Das bedeutet übersetzt „hindurchblicken“. Auch als Beobachtungsfernrohr wird das Gerät gern bezeichnet, denn es ist ein Werkzeug, das für die Beobachtung am Tag genutzt werden kann. Gearbeitet ist es als monokulares Fernrohr, während es im Gegenzug auch die binokularen Geräte gibt, die als Doppelspektiv bezeichnet werden. Anders als dies für astronomische Fernrohre gilt, werden von Spektiven aufrechte und seitenkorrekt Bilder dargestellt.


Wo wird das Spektiv genutzt?

Neben dem Einsatz im militärischen Bereich dient das Spektiv aber auch in der zivilen Umgebung als Hilfsmittel. Klassisch als Einsatzgebiet für das Spektiv ist die Naturbeobachtung, wenn es beispielsweise auf der Jagd oder innerhalb der Vogelbeobachtung zum Einsatz kommt. Dazu wird das Spektiv auch für das Spotting oder im sportlichen Bereich – hier bevorzugt bei der Zielscheibenbeobachtung – genutzt.


Die verschiedenen Bauweisen bei Spektiven

Grundsätzlich sollten Spektive bei jeder Witterung einsetzbar sein. Dazu ist es wichtig, dass das Spektiv auch mit dem Stativ gut transportiert werden kann, um überall bedarfsweise zum Einsatz zu kommen. Deshalb ist das Gerät im Regelfall sowohl kompakt wie auch leicht gefertigt und wiegt in Abhängigkeit von der Objektivgröße von 500 bis zu etwa 2.000 Gramm. Dazu ist es robust und stoß- sowie auch wassergeschützt. Für die bequeme Beobachtung weisen die meisten Modelle der Spektive einen 45°-Schrägeinblick in das Gerät auf. Angeboten werden Spektive mit starrem Körper wie auch Spektive, die als Auszugsspektive funktionieren. Diese sind teleskopartig zusammenschiebbar, um leichter transportierbar zu sein. Allerdings liegt der Nachteil der Auszugsspektive darin, dass sie aufgrund dieser Bauweise nicht wasserdicht sind.

Zu finden sind im Handel Spektive mit einer 20 bis 80-fachen Vergrößerung. Bei stärkeren Vergrößerungen werden Apochromate und spezielle Gläser erforderlich, damit Farbsäume verhindert werden. Die stärker vergrößernden Spektive sind an verschiedenen Kürzeln in der Bezeichnung zu erkennen, die beispielsweise Apo, ED sowie auch FL oder HD aufweisen. Aber auch diese hochwertigen Spektive sind nicht immer in der Lage, Unschärfen komplett zu vermeiden, die aufgrund steigender Vergrößerung verstärkter auftreten.

Auf ein Spektiv können verschiedene Okulare aufgebracht werden, damit dem Einsatzgebiet entsprechend die passende Vergrößerung und das richtige Gesichtsfeld erzielt wird. Dabei können auch Unterscheidungen im Hinblick auf die Festbrennweiten- sowie die Zoomokulare getroffen werden Während die erste Variante eine feste Vergrößerung hat und oftmals als Weitwinkelokular zum Einsatz kommt, haben die Zoomokulare in der Regel einen drehbaren Ring, um die Vergrößerung einzustellen.

Vom Aufbau her ähnelt das Spektiv grundsätzlich eher einem Fernrohr.


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