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Natur- & Tierbeobachtung

Das richtige Fernglas für die Naturbeobachtung

Für eine detailreiche Naturbeobachtung ist ein Fernglas der ideale Begleiter. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, welches Instrument es denn sein soll. In der folgenden Übersicht erhalten Sie wertvolle Hilfe für Ihre Kaufentscheidung.


Auf den Einsatzzweck kommt es an

Naturgemäß besteht der Wunsch, ein möglichst leistungsstarkes Fernglas für die Naturbeobachtung einzusetzen. Ferngläser sind zwar kompakt, doch die Modelle mit sehr großem Objektivdurchmesser können bei Wanderungen sehr schwer werden. Für den mobilen Einsatz haben sich Ferngläser mit 8-10facher Vergrößerung bewährt. Für Tagesbeobachtungen ist ein Objektivdurchmesser von 30 Millimeter ideal (z.B. 8 x 32 oder 10 x 32). Diese Ferngläser verfügen über eine optimale Vergrößerung und ein ausreichend großes Sehfeld. Solche Optiken sind handlich und beanspruchen nur wenig Platz.

Etwas anders stellt sich die Situation dar, wenn Sie Wildtiere oder Vögel im Detail beobachten möchten. Um diese nicht zu verscheuchen, ist eine Beobachtung nur aus einer gewissen Entfernung möglich. Um dennoch „ganz nah“ zu sein, ist für diesen Zweck eine möglichst hohe Vergrößerung nötig. Das Spektrum der angebotenen Geräte reicht von 12facher bis zu 20facher Vergrößerung. Bei zunehmenden Vergrößerungen sinkt jedoch auch die Lichtstärke. Deshalb werden diese Ferngläser mit einem entsprechend großen Objektivdurchmesser gefertigt. Für die meisten Zwecke genügen hier 50 Millimeter, aber es gibt auch Ferngläser mit einem Objektivdurchmesser von 80 Millimeter.

Ein Fernglas ist in erster Linie für die freihändige Nutzung konzipiert. Doch bereits ab einer Vergrößerung von 12 x führt die unvermeidliche Zitterbewegung der Arme trotz guter Optik zu Detailverlusten, die den Einsatz eines Stativs erforderlich machen. Neben dem gängigen Dreibeinstativ gibt es auch Ausführungen speziell für die Naturbeobachtung mit Klemmmechanismus für universelle Befestigungsmöglichkeiten.


Mit dem Fernglas nachts auf Pirsch

Für die Naturbeobachtung während der Dämmerung und nachts benötigen Sie ein Instrument, das ein möglichst hohes Lichtsammelvermögen besitzt. Ansonsten werden Sie nicht viel erkennen und mit einem kontrastarmen Bild vorlieb nehmen müssen. Auskunft über geeignete Ferngläser für nächtliche Ausflüge gibt die sogenannte Dämmerungszahl. Je höher diese ist, umso klarer werden Sie bei Nacht auch feine Strukturen erkennen können. Diese Zahl ist die Wurzel aus der Multiplikation von Objektivdurchmesser und Vergrößerung. In der Praxis bedeutet dies, dass eine mittlere Vergrößerung bei einem großen Objektivdurchmesser das Optimum darstellt. Mit einem Fernglas 8 x 50, 10 x 50, 12 x 55 erreichen Sie einen guten Kompromiss zwischen Vergrößerung und Lichtstärke. Wichtig ist aber auch die Güte der Gläser. Damit im Strahlengang des Fernglases möglichst wenig Licht verlorengeht, sollten Sie bei der Wahl Ihres Fernglases auf einen hohen Transmissionsgrad achten.


Robust und zuverlässig

Für die Naturbeobachtung ist es zweckmäßig, ein Fernglas in staub- und wasserdichter Ausführung zu kaufen. Es wäre schade um die teure Optik, sollte das Glas z. B. mal ins Wasser fallen. Mit einer Gummiarmierung sind Sie beim Fernglaskauf ebenfalls auf der sicheren Seite.


Mittels Premium Fernglas detailgetreue Tier- & Vogelbeobachtung erleben

Neben den Bereich der Jagd wird das klassische Fernglas hauptsächlich zur Vogelbeobachtung und Tierbeobachtung im Allgemeinen genutzt. Hobby-Vogelfreunde und Ornithologen bewegen sich viel in der freien Natur, um seltene und besonders schöne Vögel vor ihr Fernglas zu bekommen. Speziell die Vogelbeobachtung erfordert optische Geräte, die besonders drei Aspekte erfordern: Das Fernglas muss gut zu handhaben sein, sich flexibel und schnell fokussieren lassen und eine exzellente Bildqualität liefern.


Ferngläser mit Flexibilität und Handlichkeit – ein MUSS für Naturliebhaber

Zur Tierbeobachtung wie auch Vogelbeobachtung benötigen Sie ein Fernglas, welches leicht, handlich und besonders schnell in Ihrer Hand liegt. Sie sollten daher generell ein Modell bevorzugen, das auch mithilfe einer Hand gut zu greifen ist. Experten empfehlen daher ein Maximalgewicht von 800 Gramm.

Bei der Tierbeobachtung wie auch Vogelbeobachtung müssen Sie das Fernglas eventuell oft umherschwenken, da viele Tiere äußerst schnell sind. Im Vergleich dazu spielt dies während der Ansitzjagd oder Astronomie keine nennenswerte Rolle. Zudem müssen Sie das Bild häufiger fokussieren, da sich die Entfernung der Vögel/Tiere schnell und oft ändert. Somit muss die Fokussierung höchst fein justierbar und leicht zu drehen sein.


Exakte Bildqualität durch ausgewogene Bearbeitung

Die Vergrößerung ist ebenfalls ein Faktor, der die Fokussierung beeinflusst. So müssen Sie ein Fernglas mit 8-facher Vergrößerung deutlich seltener nachfokussieren, als ein Gerät mit 10-facher oder sogar 12-facher Vergrößerung. Die Bildqualität (Verwackelung) leidet ebenfalls bei deutlicher Vergrößerung – äußerst unschön, speziell bei der Vogelbeobachtung.

Ein höchst wichtiger Faktor ist bei einem Fernglas zur Tierbeobachtung die Farbtreue. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Prismen besonders hochwertig vergütet sind. Bei Dachkant-Ferngläsern ist es zudem wichtig, dass auf den Prismen nicht nur eine einfache Silberschicht aufgetragen ist, sondern viele dielektrische Schichten. Ein sogenannter P-Belag ist bei Prismen normalerweise Pflicht, hierdurch gewährleistet wird, dass keinerlei Phasenverschiebung (Lichtwellen) innerhalb des Prismas vorkommt.


Detailreiche Tierbeobachtung und Vogelbeobachtung

Für naturgetreue Farben und die kleinsten Details muss Ihr Fernglas zur Vogelbeobachtung/Tierbeobachtung besonders hohe Standards erreichen. Schließlich dient das Gerät Ornithologen und Naturliebhabern zur exakten Artenbestimmung. Gestochen scharfe Bilder ohne jegliche Farbabweichung sind deshalb zwingend. Um eventuelle Farbfehler zu vermeiden, hat zum Beispiel der Hersteller Eschenbach Optik eine Serie Ferngläser (trophy®-ED-Serie) mit Linsen ausgestattet, die einerseits eine besondere Mehrschichtvergütung aufweisen und aus Extra-Low-Dispersions-Glas bestehen. Die robusten Geräte sind wasserdicht und zusätzlich stickstoffbefüllt, damit die innere Optik bei feuchter Witterung nicht beschlägt.


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